Amed auf Bali: Entspannte Tage zwischen Schnorcheln und balinesischer Küche
Nach den lebhaften Tagen in Ubud fühlte sich die Fahrt nach Amed wie ein kompletter Szenenwechsel an. Statt Reisfeldern und dichtem Verkehr erwarteten uns an Balis Ostküste ruhige Küstenstraßen, schwarze Vulkanstrände und ein deutlich langsamerer Rhythmus. Genau das Richtige, um für zwei Nächte einfach mal runterzukommen.
Anreise nach Amed
Anders als auf Java, wo wir unsere weiten Strecken gerne mit dem Zug zurückgelegt haben, waren auf Bali Gojek und Grab die erste Wahl. So auch am Weg von Ubud nach Amed. Mit einem privaten Fahrer dauert die Fahrt von Denpasar in etwa drei Stunden. Von Ubud sind es zirka zweieinhalb Stunden. Private Transfers könnt ihr unter anderem über 12Go* buchen, oder ihr reserviert euch wie wir am Vortag einen Fahrer in der Gojek App.
Highlights in Amed
Schnorcheln in Amed
Ein absolutes Highlight war unser halbtägiger Schnorcheltrip entlang der Küste von Amed. Mit Guide ging es Junkung, den traditionellen Booten auf Bali, zu drei verschiedenen Buchten, die alle ihren eigenen Charakter hatten.
Zwischen wunderbar klarem Wasser und gut erhaltenen Korallenriffen erwischt man immer wieder Schwärme traumhaft schöner Fische und mit etwas Glück begegnet man an einer der Sandbänke in den Buchten auch Schildkröten. Wir hatten das Glück und konnten gleich mehrere entdecken, einer dieser Momente der lange in unseren Köpfen bleiben wird!
Die Spots waren angenehm ruhig und nicht überlaufen, was das Erlebnis noch besonderer gemacht hat. Perfekt für alle, die Bali auch mal von seiner ruhigeren, naturverbundenen Seite erleben wollen. Buchen könnt ihr die Ausflüge über GetYourGuide*, aber auch in den meisten Hotels werden Schnorchelausflüge angeboten, sowohl Halbtagestouren, als auch Ganztagestouren.
Balinesischer Kochkurs
Neben dem Meer wollten wir auch die lokale Kultur besser kennenlernen, und was eignet sich dafür besser als ein Kochkurs?
Bei der unglaublich herzlichen Susie durften wir in die balinesische Küche eintauchen. Vom Zubereiten frischer Vorspeise bis hin zu traditionellen Hauptgerichten und Desserts war alles dabei. Besonders schön war die familiäre Atmosphäre – es fühlte sich weniger wie ein Kurs und mehr wie ein Kochen bei Freunden an. Dazu beigetragen hat natürlich, dass wir die einzigen zwei waren und somit eine Privatstunde hatten.
Am Ende saßen wir gemeinsam zusammen und haben die selbstgekochten Gerichte, bei traumhaften Blick auf den Mount Agung und bester Unterhaltung, auch dank Susie´s Enkelkind, genossen. Wie auch das Schnorcheln eines dieser Reiseerlebnisse, die nicht nur satt machen, sondern auch in Erinnerung bleiben. Übrigens haben wir auch die Rezepte mit nach Hause bekommen und kochen sie auch heute noch gerne nach!
Weitere Highlights in Amed
Abseits der Aktivitäten war Amed für uns vor allem eines: Entspannung. Lange Spaziergänge entlang der Küste, Sonnenuntergänge mit Blick auf den Vulkan und einfach mal nichts tun, auch das kann einen Ort besonders machen.
Falls ihr Lust auf mehr Aktivitäten habt bietet sich eine Wanderung auf den naheliegenden Vulkan Agung* an, beliebt sind diese vor allem als Morgen Wanderung zu Sonnenaufgang. Viele der Unterkünfte bieten neben Schnorchel Touren auch Kajak Touren oder Fischen auf einem der traditionellen Junkung Booten an.
Essen und Trinken in Amed
An unseren drei Tagen in Amed waren wir genauso oft im Rimba Cafe. Obwohl wir normalerweise am liebsten mehrere Lokale ausprobieren, haben uns sowohl Essen und Trinken, als auch Ambiente beim ersten mal so überzeugt, dass uns nicht anderes übrig blieb als öfter zu kommen!
Ein zweites interessantes Café auf unserer Liste war das Good Stuff Cafe & Eco Store Amed, dieses liegt etwas weiter entfernt vom Strand, weshalb wir es dann nicht getestet haben. Die Bewertungen auf Google aps sind allerdings hervorragend.
Das Abendessen haben wir uns wie oben bereits erwähnt in Amed selbst gekocht. Mittlerweile hat Susie mit dem Susie´s Cafe ihr eigenes kleines Restaurant eröffnet. Wenn die Gerichte dort auch nur annähernd so gut schmecken wie das, was sie uns im Kochkurs beigebracht hat, dann ist ein Besuch absolut ein Muss.
Unterkünfte in Amed
Leckeres Essen mit einem tollen Blick über die Bucht gab es übrigens auch in unserer Unterkunft, dem Sama Sama Amed. Auch die Bungalows, jeweils mit kleiner Terrasse, waren sehr schön eingerichtet und sauber, und auch das Personal war freundlich und hilfsbereit. Würden wir nochmals nach Amed kommen, würden wir uns wieder für das Sama Sama Amed* entscheiden. Neben den normalen Doppelzimmern gibt es übrigens auch Bungalows für vier Personen, bei welchen das Preis-Leistungsverhältnis noch beeindruckender ist.
Ebenfalls eine beeindruckende Lage am Strand bietet die Amed Lodge by Sudamala Resorts. Hier hättet ihr sogar einen Pool zur Abkühlung und auch die Bewertungen der Bungalows und Zimmer sind ausgezeichnet. Buchen könnt ihr es über Expedia*.
Die Auswahl an Hostels ist in Amed definitiv kleiner als in Ubud, oder ganz im Süden der Insel. Hätten wir uns für eine Übernachtung im Hostel entschieden, wäre es das Ocean Prana* geworden. Hier gibt es sowohl Zimmer mit vier als auch mit sechs Betten und neben einem Pool gibt es auch jeden Abend gemeinschaftliche Yoga Klassen.
Fazit & next Steps
Nach zwei entspannten Nächten ging es für uns weiter Richtung Nusa Penida. Von Amed aus erreicht man den Häfen in Padang Bai oder Kusamba relativ schnell, von wo aus regelmäßig Schnellboote zu den Nusa-Inseln fahren. Buchen könnt ihr die Überfahrt mit der Fähre, oder auch den privaten Fahrer über 12Go*, aber auch in Amed werden die Transfers von diversen Agenturen angeboten. Auf Nusa Pendia warten neben traumhaften Küsten mit etwas Glück auch die berühmten Manta Rochen oder Delfine!
Weiterlesen:
Zur Insonesien-Rundreise: Indonesien-Rundreise → hier
- Alle Tipps zu Indonesien: beste Reisezeit & Zugfahren → hier
- Unser nächster Stop: Nusa Penida, voller einzigartiger Küsten → hier
- Yogyakarta Reiseguide: Die besten Tipps → hier
- Noch mehr Reisetipps zu anderen Ländern: Unsere Sri Lanka Reise → hier
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