Inverness
Die Highlights in Inverness, der Hauptstadt der schottischen Highlands, umfassen eine Mischung aus historischen Stätten, Museen, kulturellen Attraktionen und vor allem ganz viel Natur!
Die Highlights in Inverness findet ihr alle entlang des Flusses Ness, zum Beispiel das Inverness Castle. Eine markante Sandsteinburg auf einem Hügel über dem Fluss Ness, bekannt für seinen Panoramablick auf Stadt und Umgebung. Im Schloss gibt es eine Ausstellung über die Geschichte und Kultur der schottischen Highlights. Fast nebenan findet ihr einen der coolsten Fotospots der Stadt, die Old High Church und den umliegenden Cemetery. Bei der Kirche handelt es sich um eine der ältesten der Stadt mit einer Geschichte bis zurück ins Mittelalter. Definitiv einer unserer Lieblings Spots in Inverness. Und noch ein Tipp für Bücherfreunde, direkt neben der Old High Church findet ihr einen richtig coolen Buchladen, den Leakey´s Bookshop.
Mit der St. Andrew´s Cathedral findet ihr in Inverness eine weitere beeindruckende Kirche. Die neugotische Kathedrale bezaubert vor allem mit ihren Buntglasfenstern und der tollen Lage direkt am Fluss. Spaziert ihr ein Stück flussaufwärts über die beeindruckende Promenade, gelangt ihr zu den Ness Islands. Auf den kleinen idyllischen Inseln könnt ihr die Natur und die Ruhe in der Stadt genießen. Am Ufer des Flusses selbst könnt ihr tolle Spazierwege entdecken und von Highlight zu Highlight bummeln. Hungrig von der vielen Bewegung ist der Victorian Market der richtige Ort. In der viktorianischen Halle findet ihr eine hübsche Einkaufspassage mit vielen kleinen Restaurants. Eine weitere Attraktion bietet das Fort George und das darin angesiedelte “The Highlanders Museum”. Das Fort George ist eine der besterhaltenen Festungsanlagen Europas aus dem 18. Jahrhundert.
Vieles in Schottland findet man außerhalb der Städte in der wunderschönen Natur. Zwei unserer absoluten Favoriten unserer Reise liegen nördlich von Inverness. Dunrobin Castle, majestätisch an der Nordostküste Schottlands gelegen, verbindet die schottische Märchenschloss-Architektur mit französischem Flair. Mit seinen weißen Türmen, traumhaften Gärten und Blick auf die Nordsee wirkt das Schloss wie aus einem Fantasy-Roman. Als Stammsitz des Clan of Sutherland erzählt es Geschichten von Adel, Kunst und Macht. Heute lädt Dunrobin Castle Besucher in die prachtvollen Innenräumen, zu Falknervorführungen und Spaziergängen durch die Gartenanlage ein.
Stac Pollaidh ist ein markanter Berg im Nordwesten Schottlands, nördlich von Ullapool. Trotz seiner vergleichsweise geringen Höhe bietet er eine spektakuläre Rundwanderung mit atemberaubenden Ausblicken, die sich bis heute in unser Gedächtnis eingebrannt haben. Wer den Kamm erklimmt, wird mit einem der schönsten Panoramen der Highlands belohnt. Und vielleicht bekommt ihr, wie wir, einen stattlichen Hirsch zu sehen. Übrigens ist auch schon die Fahrt von Inverness zum Stac Pollaidh jede Sekunde wert. Definitiv eines unserer Highlights der gesamten Reise!
Wollt ihr bis an die nördlichste Spitze Schottlands reisen, gibt es noch Plätze wie den Ceannabeinne Beach und die Smoo Cave oder mit Dunnet Head, dem nördlichsten Punkt bei Thurso. Von Thurso aus könntet ihr auch per Fähre auf die Orkney Islands reisen. So weit in den Norden kamen wir jedoch in unseren zwei Wochen nicht.
Südlich von Inverness kommen alle Fans des berühmten Seeungeheuers Nessie auf ihre kosten. Im Besucherzentrum von Loch Ness wird alles über das vermeintliche Ungeheuer und den unterschiedlichen Suchen danach erklärt, aber auch über den See selbst, der der tiefste in ganz Schottland ist. Aber ganz ehrlich, den Besuch dort könnt ihr euch sparen, Preis-Leistung hat aus unserer Sicht nicht gepasst. Nicht weit vom Besucherzentrum des Loch Ness entfernt liegt das Urquhart Castle, eine der bekanntesten Burgruinen Schottlands. Die Festung aus dem Mittelalter bietet einen guten Blick über Loch Ness, es gibt aber definitiv spektakulärere Schlösser und Ruinen Schottlands. Auch das Loch Ness war nicht unser Favorit, am Weg von Inverness in den Süden kommt ihr aber unweigerlich daran vorbei, also könnt ihr euch ja selbst ein Bild davon machen.
Auch weiter südlich gibt es noch einige Highlights. Auch von Inverness aus kommt ihr schnell in den Cairngorms National Park, Aviemore ist ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen. Für alle Harry Potter Fans und auch nicht Fans findet ihr rund eineinhalb Stunden südlich von Inverness das berühmte Glenfinnan Viadukt. Eine wirklich beeindruckende Zugbrücke und ein tolles Fotomotiv. Für uns war es ein beeindruckendes Erlebnis und hat sich definitiv gelohnt, aber man muss ehrlich zugeben, dass es total touristisch und überlaufen ist. Am Weg zum Viadukt könnt ihr einen Halt in Fort William einlegen, eine charmante Stadt am Fuße des höchsten Berges in Schottland, den Ben Nevis.
Essen in Inverness
In Inverness findet ihr viele nette Pubs, vor allem im Stadtzentrum und am Ness River. Wirklich in Erinnerung geblieben ist uns aber keines davon. Dafür aber der Spaziergang nach dem Abendessen entlang des Ness Rivers und den beleuchteten Stadt.
Unterkünfte in Inverness
Sehr in Erinnerung geblieben ist uns aber unsere Unterkunft in Inverness. Suzie, die Besitzerin des Hauses hat sehr schöne Zimmer im Obergeschoß eingerichtet und uns auch leckeres Frühstück gezaubert. Obendrein gab es super interessante Geschichten aus Ihrem Leben und über Schottland! Leider gibt es das three B&B mittlerweile nicht mehr, ansonsten wären wir bestimmt nochmal gekommen!
Alba b & b, etwas außerhalb der Stadt, auch Frühstück, tolle Bewertungen. Im Friars Bridge Guesthouse übernachtet ihr direkt neben unserer damaligen Unterkunft, in einem schönen und ruhigen Viertel nur rund zehn Minuten außerhalb des Stadtzentrums. Der kurze Fußweg ist die etwas günstigere Lage auf jeden Fall wert. Wollt ihr den tollen Blick über den Ness River genießen, müsst ihr etwas tiefer in die Tasche greifen. In den Highland Apartments by Mansley* gibt es dafür aber tolle Terrassen und Balkone in geräumigen und gut eingerichteten Apartments mit extra Schlafzimmer und Wohnküche!












