Osaka

Osaka ist eine lebendige Metropole voller Kontraste und gilt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Kansai-Region. Die Stadt verbindet pulsierendes urbanes Leben mit einer reichhaltigen Geschichte und bietet dabei eine unvergleichliche Mischung aus moderner Architektur, lebendigen Einkaufsstraßen, historischen Tempeln und  vor allem kulinarischen Highlights. Bekannt als „Küche Japans“ begeistert Osaka mit seiner vielfältigen Streetfood-Szene und einem besonders herzlichen, offenen Lebensstil. Historisch war Osaka einst eine wichtige Handelsstadt und politisches Machtzentrum, was sich bis heute in der Architektur und auch in der Kultur in Osaka widerspiegelt. Man findet hier neben weltberühmten Attraktionen auch zahlreiche versteckte Ecken und lebendige Viertel, die das authentische Japan in all seinen Facetten erlebbar machen.

Das bekannteste Viertel Osakas ist ohne jeden Zweifel Dontonbori. Jeder kennt die Bilder von schrillen Leuchtreklamen entlang des Flusses. Dontonbori ist das Herz des "Partyviertels" Namba und erwacht jeden Abend neu. Bei einem Spaziergang entlang des Flusses entdeckt man jedesmal etwas neues, egal ob schräge Geschäfte in welchen man wirklich alles kaufen kann, oder neue Streetfood-Stände. Obendrein gibt es an vielen Ecken oder Brücken jeden Abend kleine "Pop-Up-Konzerte und Shows". Aus unserer Sicht sollte man bei jedem Osaka besuch zumindest einmal durch die Gassen Dontonboris schlendern. 

Mitten in Dontonbori findet ihr den kleinen, aber nicht weniger imposanten Hozen-ji Tempel. Der beschauliche buddhistische Tempel bietet einen spannenden Kontrast zu den umliegenden, sehr lebendige Einkaufsstraßen. Eine der bekanntesten ist der Kuromon Market und nur wenige Schritte vom Tempel entfernt. Die beliebteste Einkaufsstraße ist die Shinsaibashi-Suji Shopping Street. Auch sie liegt in Dontonbori vor allem bei schlechtem Wetter könnt ihr hier gefühlt kilometerlang durch die überdachten Shoppingstraßen schlendern.

Auch sehr gut gefallen hat uns das Viertel American Mura, auch hier findet ihr viele Streetfood Shops, aber auch kleine Boutiquen jeglicher Art. Im Vergleich zum restlichen Japan ist es hier auch nicht verpönt gemütlich draußen zu sitzen um zu Essen und zu Trinken.

Ein gutes Picknick lässt sich auch auf Osakas modernen, grünen Oase machen. Der Namba Park ist ein Shoppingcenter inmitten der Stadt. Das Dachterrasse, welche sich auf viele unterschiedlichen Ebenen erstreckt ist eine begrünte Parklandschaft mit Cafés und Spazierwegen. So gefallen auch uns als Architekten Shoppingcenter. 

Ebenfalls in Namba liegt auch einer der skurrilsten Tempel in ganz Japan, der Namba Yasaka-Schrein. Er ist berühmt für seine riesige Löwenkopf-Bühne, die bizarre Skulptur ist mittlerweile ein echter Foto-Hotspot und symbolisiert Glück und vor allem Schutz vor Unglück. 

Im Viertel Shinsekai erhebt sich der Tsutenkaku Tower, Osakas berühmter Fernsehturm mit Retro-Charme. Der Turm wurde ursprünglich 1912 erbaut, nach Kriegszerstörung wiedererrichtet und steht heute als Symbol für das alte Osaka. Der Turm bietet auch eine Aussichtsplattform*, die vor allem abends, bei leuchtender Skyline, sicher einen Besuch wert ist. Uns hat es aber das Viertel rundum den Turm angetan. Hier findet man viele kleine Restaurants und Shops im bunten Straßenleben. Da unsere Unterkunft gleich ums Eck lag, waren wir öfter hier und falls ihr, wie auch wir, Spaß am fotografieren habt, erwarten euch an jeder Ecke super Motive!

Etwas abseits im Norden Osakas liegt der Katsuo-ji, ein buddhistischer Tempel, der für seine charmanten Glücksbringer, die roten Daruma-Puppen, bekannt ist. Für uns einer der schönste Tempel Osakas und einer der idyllischsten während unserer Japan Reise. Die malerische Anlage ist eingebettet in bewaldete Hügel und Teiche und bietet eine ruhige, spirituelle Atmosphäre abseits des Trubels, kein Wunder bei einer Anreise von rund einer Stunde aus dem Stadtzentrum. Sie ist es aber definitiv wert! Besonders sehenswert sind die zahllosen Daruma, die überall im Tempel stehen und Glück für Prüfungen und wichtige Lebensentscheidungen symbolisieren. Im Tempel könnt ihr übrigens eure eigene Postkarte stempeln. Es sind sechs Stationen aufgebaut, bei welchen ihr Stück für Stück eure Postkarte erstellt. Ein richtig tolles Andenken an die Reise, das Motiv wechselt übrigens. Die Tickets* für den Tempel könnt ihr auch bereits vorab online kaufen.

Die Universal Studios Japan sind das Must-See für Entertainment-Fans: Themenwelten von Harry Potter bis Super Nintendo World bieten eindrucksvolle Fahrgeschäfte, Paraden und Shows. Vor allem am Wochenende und zu Ferienzeiten ist der Freizeitpark stark besucht, Tickets sollten auf jeden Fall vorab reserviert werden und ihr solltet am besten bereits vor der offiziellen Einlasszeit vor Ort sein! Für die Studios gibt es unterschiedliche Tickets, wir haben uns für den Standardzugang entschieden, informiert euch aber vorab, was für euch das richtige ist. Ihr könnt die Tickets sowohl über Klook*, als auch über GetyourGuide* kaufen, bei uns waren die Tickets über die Plattformen sogar um einiges günstiger als es direkt beim Anbieter zu kaufen. Zu den Universal Studios Japan findet ihr hier bald einen eigenen Artikel.

Essen in Osaka

Osaka und Essen passt einfach. Wir haben noch in keiner Stadt vielfältiger und besser gegessen als in Osaka, vor allem Streetfood Fans kommen hier auf ihre kosten! Bekannt ist Osaka sowohl für Okonomiyaki, als auch für Takoyaki. Okonomiyaki sind eine Art herzhafte Pfannkuchen aus Kohl, Mehl und Ei, mit Fleisch oder Meeresfrüchten. Takoyaki sind kleine Teigbällchen gefüllt mit Tintenfisch Stückchen, vor allem warm ein wahrer Traum. Richtig leckere Okonomiyaki gibt es beim Bahnhof Umeda  bei Okonomiyaki Kiji. Nur wenige Schritte entfernt gibt es super Takoyaki, und zwar bei Hanadako. Generell können wir es nur empfehlen die "Streetfood-Gassen" unter den Bahngleisen von Umeda zu erkunden! Aber in Osaka gibt es auch köstlichen Ramen. Wir hatten bei Ramen Kazuya das beste unserer gesamten Japanreise! Im super kleinen Restaurant mit acht Sitzplätzen bestellt ihr am Automaten, keine Angst er kann Englisch, und sitzt direkt an der Bar zur Küche. Da das Restaurant sehr klein, günstig und extrem lecker ist, kommt am besten zu Randzeiten vorbei. 

Eine super Möglichkeit um noch tiefer in die Food-Szene Osakas einzutauchen ist eine Streetfood-Tour durch die Stadt*. So entdeckt ihr typische Spezialitäten wie Takoyaki, Okonomiyaki oder Kushikatsu an Orten, die ihr alleine wahrscheinlich übersehen würdet, und erfahrt nebenbei spannende Geschichten zur lokalen Esskultur. 

Unterkünfte in Osaka

Auch mit unserer Unterkunft in Osaka waren wir mehr als zufrieden. Wir hatten ein kleines Apartment in der Nähe des Tsutenkaku, von hier sind sämtliche Attraktionen der Stadt sehr schnell erreichbar. Das Apartment des Queens Park* hat eine gut ausgestattete Küchenzeile und ein tolles Badezimmer samt Waschmaschine. Wir können die Unterkunft sehr empfehlen. Buchen könnt ihr sie über Expedia* oder Booking.com

Aber natürlich gibt es viele tolle Unterkünfte in Osaka. Eine sehr moderne, aber gleichfalls traditionelle hatten wir über Airbnb auf unserer Liste. Die Reikyo Garden* Apartments hätten uns aus architektonischer Sicht definitiv gefallen, während unseren Aufenthalts waren sie aber bereits voll ausgebucht. Auch Hostel-Freunde finden in Osaka bestimmt etwas passendes. Zum Beispiel mit dem Imano Osaka Shinsaibashi Hostel* im Stadtzentrum.