Mirissa - der perfekte Spot zur Walbeobachtung

Nach den ruhigen Tagen in Tangalle ging es für uns weiter nach Mirissa, unserem längsten Aufenthalt in Sri Lanka – und neben Ella den Touristen-Hotspot auf unserer Reise. Der kleine Küstenort an der Südküste ist ein echtes Allround-Talent: wunderschöne Strände, entspannte Atmosphäre, gute Infrastruktur und jede Menge Aktivitäten. Hier vergeht die Zeit wie im Flug.

Der Ort gilt als einer der besten Ausgangspunkte für Wal- und Delfinbeobachtungen und bietet zahlreiche Cafés, Strandrestaurants und kleine Bars direkt am Wasser. Neben Baden und Surfen laden Aussichtspunkte wie der Coconut Tree Hill zu spektakulären Sonnenuntergängen ein.

Anreise nach Mirissa

Auch hier haben wir uns wieder dafür entschieden mit dem Bus weiterzureisen. In ca. eineinhalb bis zwei Stunden ist man von Tangalle in Mirissa. Aus Galle seit ihr in etwas unter einer Stunde in Mirissa, aus Tissamaharama braucht ihr etwa dreieinhalb Stunden. 

Wenn ihr lieber mit dem Mietwagen oder eurem eigenen Tuk-Tuk unterwegs seid, erreicht ihr Udawalawe noch komfortabler. Alternativ könnt ihr einen privaten Fahrer buchen, was in Sri Lanka vergleichsweise günstig ist. Passende Angebote findet ihr zum Beispiel über Buchungsplattformen wie Trip.com*, 12Go*GetYourGuide* oder direkt über die App PickMe, der lokalen Uber-Alternative.

Mirissa ist auch bestens mit der Bahn erreichbar, über Galle und die wunderschöne Westküste Sri Lankas seit ihr in knapp über drei Stunden in der Hauptstadt Colombos. Macht aber nicht den selben Fehler wie wir, sonder reserviert lieber vorab eure Tickets. Am einfachsten ist das über 12go.asia*

Highlights in Mirissa

Der Hauptstrand von Mirissa ist ein lang geschwungener Sandbogen mit türkisblauem Wasser, gesäumt von Palmen und charmanten Beachbars. Tagsüber kannst du schwimmen, schnorcheln oder einfach faul in der Sonne liegen, in unserem Fall im Regen – und am Abend erwartet dich einer der schönsten Sonnenuntergänge der Insel.

Ein beliebter Fotospot ist der Palm Tree Hill, eine kleine Landzunge mit vielen Palmen – perfekt für einen kurzen Spaziergang und spektakuläre Ausblicke über die Bucht. Vor allem bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist es hier traumhaft.

Mirissa ist auch ein Paradies für Aktive. Die Bedingungen zum Surfen sind besonders für Anfänger ideal – direkt am Hauptstrand oder an nahegelegenen Spots wie Weligama, dem Surfparadies auf Sri Lanka schlechthin. Unser Aufenthalt in Mirissa war auch deshalb so lange geplant, weil wir hier einige Surfstunden nehmen wollten. Einmal mehr spielte das Wetter aber nicht wirklich mit. Immerhin gab es aber einen Vormittag etwas schöneres Wetter, an dem wir das Meer genießen konnten, bevor die Wolken aufzogen und der Regen zurückkam.

Das absolute Highlight in Mirissa ist aber ein anderes, das Whale Watching. Von November bis April gibt es gute Chancen, Blauwale, Delfine und sogar Orcas zu sehen. Hier hat man die weltweit besten Chancen darauf, Blauwale zu sehen. Wir entschieden uns für eine Tour mit Raja and the Whales. Wichtig war uns, auf einen nachhaltigen und tierfreundlichen Anbieter zu achten, die den Tieren mit dem nötigen Respekt und Abstand behandeln. Wir hatten leider nicht das Glück einen Blauwal oder Delfine zu sehen, dafür tauchte plötzlich wie aus dem Nichts ein Seiwal auf, die zweitgrößte Walart der Welt. Trotz schlechtem Wetter und einigen Seekranken mitreisenden war die Tour aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Falls ihr keinen Platz bei Raja and the Whales bekommt, könnt ihr eure Whale Watching Tour natürlich auch über GetYourGuide* oder Klook* buchen. 

Während unseres Aufenthalts in Mirissa machten wir auch einen Tagesausflug nach Galle, das nur etwa 30 Kilometer entfernt liegt. Galle ist bekannt für seine historische Altstadt, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, und die gut erhaltene Festungsanlage, die von den Portugiesen und später den Niederländern erbaut wurde.

Der Ausflug war einfach zu organisieren: Mit den öffentlichen Bussen fuhren wir in etwa einer Stunde von Mirissa nach Galle – eine kostengünstige und recht unkomplizierte Möglichkeit, die Stadt zu erreichen. In Galle selbst verbrachten wir den Tag mit dem Erkunden der engen Gassen, der beeindruckenden St. Mary's Cathedral und des Galle Fort. In der Stadt findet ihr auch zahlreiche charmante Cafés, Geschäfte und Kunstgalerien. Die Strände von Galle, wie der Unawatuna Beach, sind ebenfalls ein beliebtes Ziel auch für Schnorchler.

Wie aus Tangalle könnt ihr auch aus Mirissa Safaris in den berühmten Yala-Nationalpark machen. Bei Morgen- oder Ganztages Safaris heißt es früh aufstehen, aber lohnen wird es sich definitiv! Mehr zu unserer Safari im Yala Nationalpark findet ihr im Beitrag über Tissamaharama. Diese Tagessafari in den Yala Nationalpark* hatten wir bei unserer Planung auf unserer Liste, haben uns dann aber doch für eine Übernachtung in Tissa entschieden. Achtet aber darauf, dass der Eintritt für den Nationalpark noch nicht im Preis inbegriffen ist.

Auch Safaris in den vor allem bei Elefanten-Fans zurecht beliebten Udawalawe Nationalpark werden von Mirissa aus angeboten. Auch hier dauert die Anreise aus etwa eineinhalb Stunden. Beide Safaris könnt ihr sowohl bei Anbietern vor Ort, oder über Online Plattformen wie GetYourGuide oder Klook buchen. Online habt ihr natürlich den Vorteil vorab die Rezessionen anderer Gäste zu durchstöbern um das Richtige für euch zu finden. Eure Safari in Elefanten Paradies könnt ihr ebenfalls über GetYourGuide* buchen

Essen in Mirissa

Kulinarisch ist Mirissa ein Hotspot an der Südküste: Frischer Fisch, bunte Bowls, Currys, italienische Küche oder vegane Cafés – hier wird jeder fündig. Was uns aber besonders überzeugt hat, waren die diversen Roti, hier waren sie besonders lecker, egal ob süß oder herzhaft. Wir können euch auf jeden Fall xxx und xxx empfehlen.

Unterkünfte in Mirissa

Wir hatten uns für eine Unterkunft entschieden, die nicht direkt im Zentrum an der Hauptstraße lag, sondern etwas abgeschiedener. Man ist jedoch vom Ruwan Jungle Homestay* innerhalb von 15 Laufminuten im Zentrum und hat dennoch seine Ruhe. Natürlich gibt es auch Alternativen, wie z.B. das D Canal House*, die Sea Bloom Villa* oder das Village Star Rest*. Und viele mehr auf booking.com, Expedia*, Trip.com* oder Hostelworld*.

Mirissa ist der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche abwechslungsreiche Aktivitäten auf Sri Lanka. Ob ihr eure ersten Surfstunden nehmt, Schildkröten oder sogar Wale beobachtet oder einfach nur am Strand entspannt – hier kommt jeder auf seine Kosten. Außerdem eignet sich Mirissa perfekt für Tagesausflüge, etwa nach Galle oder zu Safaris in den Nationalparks Udawalawe und Yala. Auch Hikkaduwa und Weligama sind von hier aus schnell erreichbar.

Doch Mirissa ist natürlich nicht der einzige sehenswerte Ort des Landes. Neben dem Süden lohnen sich auch Abstecher ins Hochland – etwa nach Haputale oder Ella – sowie ins kulturelle Zentrum nach Dambulla. Unsere komplette zweiwöchige Reiseroute durch Sri Lanka findet ihr hier.