Kyoto

Kyoto, die ehemalige kaiserliche Hauptstadt Japans, ist das kulturelle Herzstück des Landes. Bekannt für seine über historischen Tempel, Schreine und historischen Gärten, bietet Kyoto eindrucksvolle Einblicke in die japanische Geschichte, Kunst und Spiritualität. Die Stadt besticht durch ihre pittoresken Stadtviertel, aber auch durch seine lebendigen Märkte, die alle zusammen ein authentisches Erlebnis der japanischen Kultur ermöglichen. Kyoto ist auch ein Mekka für traditionelle Feste und kulinarische Genüsse in Japan. So schafft Kyoto den perfekten Rahmen für eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und Gegenwart Japans.

Higashi Hongan-ji und Nishi Hongan-ji sind zwei große, beeindruckende Tempel im Herzen Kyotos, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt und trotzdem zwei der ruhigsten Highlights in Kyoto. Nishi Hongan-ji wurde 1591 gegründet, der ursprüngliche Tempel viel aber einem Brand zum Opfer und die heutigen Gebäude Stammen aus dem 17. Jahrhundert. Beide Tempel bestichen durch prunkvolle Hallen wie die und beeindruckenden Holzgebäuden. Der nahe gelegene Higashi Hongan-ji Tempel wurde in seiner heutigen Form 1895 errichtet und sieht dem Nishi Hongan-ji zum verwechseln ähnlich. Trotzdem sind beide Tempel einen Versuch wert, Eintritt bezahlt ihr dafür keinen.

Der Stadtteil Gion ist das Herz des traditionellen Kyotos. Mit dem Kennin-ji, einem der ältesten Zen-Tempel Kyotos und dem Hokan-ji Tempel mit der berühmten Yasaka Pagode, die ihr bestimmt schon auf zahlreichen Bildern gesehen habt, bietet Gion spektakuläre Highlights. Die malerischen historischen Holzgebäude im gesamten Viertel und der Ninenzaka laden zu einem Bummel ein. Am Ende der Shoppingstraße liegt der spektakuläre Kiyomizu-dera Tempel, für uns einer der spektakulärsten der Stadt. Bei schönem Wetter bietet die Tempelanlage auch einen tollen Ausblick über die Stadt. Beim gesamten Stadtteil Gion würden wir euch empfehlen auch mal früh morgens, oder am späten Abend vorbeizuschauen, um die Gebäude auch ohne Menschenmengen zu erkunden. Falls ihr Lust habt könnt ihr Gion aber auch bei einer nächtlichen Führung* genießen.

Etwas kleiner als viele anderen Tempel der Stadt, aber nicht minder schön ist der Nishiki Tenmangu Shrine. Der Tempel ist dem Gott des Lernens gewidmet  und nur wenige Schritte vom Nishiki Markt entfernt. Der Markt ist eine riesige Küchenstraße, hier findet ihr eine riesige Vielfalt von fast allem von frischen Zutaten, kleinen Snacks und allen japanischen Klassikern. Uns hat es gefallen hinter jeder Ecke etwas neues zu entdecken, deshalb waren wir auch gleich öfter hier. 

Ein bisschen im Kontrast zu den restlichen Architektur Highlights der Stadt steht das moderne Rathaus von Kyoto. Neben seiner funktionalen Bedeutung besticht das massive Gebäude durch seine zeitgenössische Architektur der 1930er Jahre. Neben den städtischen Einrichtungen gibt es immer wieder Ausstellungen über die Geschichte der Stadt, von außen ist das Gebäude auf jeden Fall einen Besuch wert, wir persönlich haben es leider nicht hinein geschafft. 

Nicht weit entfernt vom Rathaus liegt die Burg Nijo, gebaut im frühen 17. Jahrhundert, war sie Residenz des Tokugawa-Shogunats in Kyoto und ist heute, wie so vieles in der Stadt, ein UNESCO-Weltkulturerbe. In der Burganlage liegen einige sehr schöne Paläste und Gartenanlagen. Falls ihr sie besuchen wollt, solltet ihr aber nicht nur auf die Öffnungszeiten in Google Maps achten. Wir waren eine halbe Stunde vor der Schließung vor Ort, Einlass in die Burg gab es für uns aber leider keinen mehr. 

Am Rande Kyotos liegt der wohl meist gehypte Spot Kyotos, der Arashiyama Bamboo Forest. Vor Ort hat uns der Bambuswald aber eher mäßig überzeugt. Ein Pfad über einige hundert Meter führt durch den dichten Bambuswald, hier drängen sich auch schon früh morgens die Massen entlang. Nur wenige Minuten vom Bambuswald entfernt liegt der Arashiyama Park viewpoint mit toller Aussicht über den Katsura River. Solltet ihr den Bamboo Forest besuchen, würden wir euch den Aussichtspunkt definitiv empfehlen und hier seit ihr schon wieder fast alleine! Direkt angrenzend liegt auch der Tenryū-ji Tempel, ein bedeutender Zen-Tempel und UNESCO-Weltkulturerbe, der im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Die gepflegten Zen-Gärten laden zu einem Spaziergang ein, bei uns hat es der Tempel geschafft, dass wir die etwas längere Anfahrt aus dem Stadtzentrum zum Bambuswald nicht bereut haben.

Den wohl bekanntesten und meistbesuchtesten Schrein Japans findet ihr ebenfalls in Kyoto. Der Fushimi Inari-Taisha ist berühmt für seine unzähligen roten Torii Tor, die sich wie ein Tunnel zum Berg hinaufschlängeln. Der Schrein ist der Gottheit Inari gewidmet, dem Schutzpatron von Reis und Wohlstand. Ein Spaziergang durch die roten und in der Nacht beleuchtenden Tore, vorbei an kleinen Schreinen ist ein einzigartiges Erlebnis. Bestimmt auch zu Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Aufgrund unseres dichten Programms sind wir erst spät Abends gekommen. Der Weg durch die Tore ist die ganze Nacht geöffnet, uns haben die beleuchteten Toriis auch im dunklen überzeugt und die Besuchermassen die Tagsüber zum Schrein strömen konnten wir somit auch aus dem Weg gehen.  

Essen in Kyoto

Das kulinarische Highlight Kyotos ist definitiv der Nishiki-Markt. Hier findet ihr über einige Straßen verteilt fast alles was die japanische Küche ausmacht von Gewürzen über Süßigkeiten bis köstlichem Sushi. 

Richtig gut geschmeckt hat es uns im Izakaya Restaurant 百炉まん, sowohl die Vorspeisen als auch das Sushi war köstlich. Falls ihr Lust darauf habt findet ihr hier den Standort in Google Maps. Sehr gefreut haben wir uns vorab auf Ramen Sen-no-Kaze Kyoto, da wir viel gutes darüber gelesen haben. Deshalb haben wir auch die sehr lange Wartezeit in kauf genommen, schlussendlich waren unsere beiden Ramen aber bei weitem nicht so gut wie viele anderen während unserer Japanreise, wir können es also nicht unbedingt empfehlen. Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt sagt uns gerne bescheid. 

Natürlich gibt es in Kyoto auch sehr gute Cafes und Bäckereien. Zum Beispiel war das Essen im fiveran sehr lecker, das Ambiente im Cafe war aber nicht besonders. Direkt an der Kyoto Station findet ihr das Cafe COYOTE, falls ihr nach eurer Ankunft in Kyoto hungrig seit ist es aus unserer Sicht eine sehr gute Wahl. 

Unterkünfte in Kyoto

Auch direkt am Bahnhof war unsere Unterkunft, die Sakura Terrace the Gallery*. Und es war definitiv die schönste Unterkunft unserer Reise und wir können sie euch durchwegs empfehlen. Freundliches Personal, tolle Zimmer mit Balkon, gemütliche Allgemeinbereiche und ein Hotel eigener Onsen welcher bis nach Mitternacht geöffnet ist. Dazu gibt es eine tolle Kaffeebar mit Röstungen aus der ganzen Welt, sowie Tee zur freien Entnahme und jeden Abend einen Cocktail eurer Wahl inbegriffen im Zimmerpreis. 

Aber natürlich gibt es auch andere tolle Unterkünfte in Kyoto, vergleicht am besten die gängigen Seiten wie Booking.com, AirBnb, Expedia* oder Hostelworld*