Kawaguchiko & Mount Fuji
Kawaguchiko, am gleichnamigen See gelegen, bietet die perfekte Basis für die Erkundung des ikonischen Mount Fuji und ist ideal für eine Übernachtung inmitten atemberaubender Natur. Die Stadt verbindet entspannte Natur am Wasser mit spektakulären Ausblicken auf Japans höchsten Berg (3.776 m), besonders bei klarem Wetter, wenn er sich im See spiegelt. Wir hatten diese Sicht während unserer drei Tage vor Ort leider nie, schön war es in Kawaguchiko trotzdem!
Wie kommt ihr nach Kawaguchiko?
Aus Tokio erreicht ihr Kawaguchiko bequem im Highway Bus in zirka zwei Stunden ab Shinjuku. Bucht die Tickets am besten ein bis zwei Tage im voraus, damit ihr mit Sicherheit einen freien Platz ergattert. Aus Osaka oder Kyoto erreicht ihr Kawaguchiko am besten im Shinkansen und anschließend im Highway Bus mit Umstieg in Mishima. Aus nahegelegenen Städten wie Hakone oder Shizuoka ist Kawaguchiko ebenfalls bequem mit dem Bus erreichbar.
Die Highlights in Kawaguchiko
Wie ihr schon wisst, hatten wir leider kein besonderes Glück mit dem Wetter als wir vor Ort waren. Die Highlights bei schlechtem Wetter bleiben aber ähnlich wie bei gutem Blick auf den Mount Fuji.
Einer der ikonischten Fotospots Japans ist mit Sicherheit die Chureito Pagode, vor allem bei klarem Wetter mit dem Mount Fuji im Hintergrund. Für die fünfstöckige rote Pagode, eingerahmt vom Herbstlaub, ist der Aufstieg jede einzelne Stufe wert.
Auch bei schlechtem Wetter ist der Lake Kawaguchi ein traumhafter Ort um einige Tage die wundervolle Natur zu genießen und vom Großstadttrubel abzuschalten.
Der Kawaguchiko Tenjoyama Park und der Mt. Fuji Panoramic Ropeway bieten zusammen eines der schönsten Aussichtserlebnisse am See. Mit der Seilbahn erreicht ihr in wenigen Minuten den Tenjoyama, von dessen Plattform ein beeindruckender Panoramablick über den Kawaguchi-See und den Mount Fuji winkt. Oben laden Spazierwege und Fotospots dazu ein, die Zeit genüsslich zu verweilen und abzuschalten. Wer die Seilbahn meidet, kann auch zu Fuß hinaufwandern – in 30 bis 45 Minuten seid ihr oben und genießt bei schönem Wetter einen traumhaften Fuji-Ausblick, wie unzählige Fotos auf Google Maps oder vor Ort bezeugen.
Unseren ganzen Tag in Kawaguchiko haben wir dazu genutzt um uns ein Fahrrad zu leihen um einmal um den See zu radeln. Neben traumhaften Ausblicken gibt es natürlich auch einige Orte die sich lohnen um eine kurze Pause einzulegen. Zum Beispiel der Oishi Park, er liegt am Nordufer des Sees und es wird hier allen gefallen, die Blumen lieben. Je nach Jahreszeit blühen hier, Lavendel, saisonale Blumen oder leuchtend rote Sträucher. Ein Spaziergang durch den Park, entlang des Ufers ist auf jeden Fall einen kurzen Stopp wert, dazu könnt ihr euch natürlich auch ein mehr oder weniger leckeres Eis als Stärkung genehmigen.
Auch der Fuji Omuro Sengen Shrine gehört zu den Highlights rund um den See. Dieser liegt ebenso direkt auf der Route um den See und ist perfekt auf mal in Ruhe einen Rundgang durch einen der historischen Tempelanlagen Japans zu machen. Die ruhige Atmosphäre und der Blick über den See passen perfekt zum entspannten Tag am See.
Essen in Kawaguchiko
Auch im vergleichsweise kleinen Kawaguchiko haben wir tolle Cafe´s beziehungsweise Frühstückslokale entdeckt. Zum Beispiel enico.cafe&bar, direkt am Bahnhof. Am Kawaguchi See liegt das Le pain de Daniel, auch hier gab es sehr leckeres Frühstück. Fürs Abendessen haben wir uns für das Tsuwano und das Kakashiya entschieden, zwei kleine familiengeführte Lokale. In beiden war das Essen lecker, Google Translate hat beim bestellen aber sehr geholfen.
Unterkünfte in Kawaguchiko
Unsere Unterkunft war das Sawa Hotel, besonders überzeugt hat es uns aber in keinem Fall. Vor allem da die Einrichtung der Zimmer ist ziemlich in die Jahre gekommen. Aber bestimmt gibt es in Kawaguchiko auch tolle Unterkünfte, welche allerdings auch sehr hochpreisig sein können. Falls ihr offen für ein Hostel seid, könnte das K's House Fuji View - Backpackers Hostel* etwas für euch sein. Wenn ihr nach etwas mehr Luxus sucht könnte das Fuji View Hotel*, direkt am Ufer des Kawaguchi Sees.
Unser Fazit zu Kawaguchiko
Eine Radtour um den Kawaguchi-See ist eine der entspanntesten Arten, die Region zu entdecken. Entlang des Ufers gibt es überwiegend flache Wege, viele schöne Fotostopps, kleine Cafés und Aussichtspunkte. Mit einem gemieteten Fahrrad seit ihr flexibel, könnt immer anhalten, wann immer der Fuji sich zeigt, oder einfach wenn ihr Lust darauf habt. Wir haben unseren entspannten Tag in Kawaguchiko sehr genossen, auch wenn und das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir nur kurz vor unserer Abreise einen kurzen Blick auf einen kleinen Teil des Mount Fuji erhaschen durften.

