Colombo - die Hauptstadt Sri Lankas
Nach vielen erlebnisreichen Tagen an Stränden, in Nationalparks und im Hochland erreichten wir mit dem Zug aus Mirissa unser letztes Ziel: Colombo, die pulsierende Hauptstadt Sri Lankas. Colombo ist eine Stadt der Gegensätze. Hier treffen koloniale Gebäude auf moderne Hochhäuser, Straßenmärkte auf Shopping Malls, bunte Tempel auf elegante Kolonialhotels. Wer Sri Lankas Vielfalt in konzentrierter Form erleben möchte, ist hier genau richtig.
Wie kommt ihr nach Colombo
Schon die Anreise sollte ein Erlebnis werden – entlang der Küste mit dem Zug durch kleine Orte, dicht an den Indischen Ozean heran, während vor dem Fenster Palmen, bunte Häuser und das Meer vorbeiziehen. Eine durchaus schöne Vorstellung, stattdessen hatten wir jedoch einen Platz in einem überfüllten Zug auf einem halben Quadratmeter am Gang stehend und das bei rund 50 Grad im Zugabteil. Wir hätten den Zug also doch lieber im voraus, inklusive Sitzplatzreservierung buchen sollen, wie im Landesinneren zwischen Kandy, Nuwara Eliya, Ella und Haputale. Colombo erreicht ihr mit der Bahn sowohl aus dem Hochland im Herzen der Insel, als auch aus dem Süden und dem Norden. Aber natürlich ist die Hauptstadt Sri Lankas auch aus allen Ecken der Insel mit den öffentlichen Bussen erreichbar, um die besten Verbindungen zu finden nutzt ihr am besten Google Maps.

Wollt ihr eure Zugverbindung vorab reservieren funktioniert das am einfachsten online. Ihr könnt euch eine der Klassen aussuchen und gleichzeitig euren Sitzplatz reservieren. Wir haben dazu 12go.asia* verwendet und es hat immer bestens funktioniert.
Wenn ihr lieber mit dem Mietwagen oder eurem eigenen Tuk-Tuk unterwegs seid, erreicht ihr eure Ziele noch komfortabler. Alternativ könnt ihr einen privaten Fahrer buchen, was in Sri Lanka vergleichsweise günstig ist. Passende Angebote findet ihr zum Beispiel über Buchungsplattformen wie Trip.com*, 12Go*, GetYourGuide* oder direkt über die App PickMe, der lokalen Uber-Alternative.
Highlights in Colombo
Da wir nur noch eine Übernachtung übrig hatten, war unsere Zeit leider sehr begrenzt, deshalb haben wir uns auf Highlights im Stadtzentrum konzentriert und ließen unsere Reise gemütlich ausklingen. Sehenswürdigkeiten gäbe es in Colombo aber genug.
Zu den Highlights der Stadt gehören der Gangaramaya-Tempel, sowie das angrenzende Seema Malaka, ein schwimmender Tempel auf dem Beira Lake. Auch der Independence Square und das Nationalmuseum.
Wir haben das Viertel Pettah, mit seinen chaotischen Märkten, die Jami Ul-Alfar Mosque, diese kennt ihr sicher von Fotos von diversen Reiseführern, und den nahe gelegenen Sri Kailawasanatan Swami Temple erkundet. Diese Attraktionen liegen alle nahe am Bahnhof.
Ebenfalls zu empfehlen ist ein Spaziergang im modernen Viertel Galle Face, direkt an der Strandpromenade, oder im Viharamahadevi Park. Ein wahrer Blickfang ist der Lotus Tower, das moderne Wahrzeichen der Stadt. Vor allem in der Nacht, wenn der Turm beleuchtet ist, ist er ein tolles Fotomotiv.
Essen in Colombo
Auch kulinarisch lässt Colombo keine Wünsche offen – von Straßenständen mit Kottu Roti bis hin zu schicken Rooftop-Restaurants mit Blick aufs Meer oder die Stadt. Am Galle Face Green, der großen Promenade am Meer, tummeln sich am Abend die Streetfood-Stände. Hier spürt man das echte Leben der Stadt – laut, lebendig und voller Energie. Wir haben uns aber gegen Streetfood entschieden und waren in einem der zahlreichen neuen Hochhäuser um den Blick über die dunkle Stadt zu genießen.
Unterkünfte in Colombo
Wir übernachteten im Greenscape Colombo, etwas außerhalb des Zentrums. Unser Zimmer war sehr sauber, geräumig und schön eingerichtet. Ebenso waren die Mitarbeiter sehr nett und hilfsbereit. Weitere Unterkünfte auf unserer Liste waren das Alma Hostel* mit traumhaften Zimmern, auch privaten Doppelzimmern und das Granbell Hotel Colombo*, wer würde nicht gerne im Hochhaus mit traumhaften Blick über die Stadt aufwachen und einschlafen?

Colombo ist ein spannender Mix aus Tradition und Moderne – eine Stadt, die mit ihrem lebhaften Treiben, kolonialen Charme und vielfältigen Streetfood-Szene überrascht. Auch wenn viele Reisende Colombo nur als Durchgangsstation sehen, lohnt sich ein kurzer Stopp, um das authentische Stadtleben Sri Lankas kennenzulernen.
Wenn ihr mehr über die schönsten Orte des Landes erfahren möchtet, schaut gerne auch in unsere anderen Artikel zu Sri Lanka vorbei – von den Traumstränden in Mirissa und Tangalle bis zu den beeindruckenden Landschaften im Hochland rund um Ella und Haputale. Unsere komplette zweiwöchige Reiseroute findet ihr hier.











